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    Der neue CLS 63 AMG im Test unter der Sonne Kaliforniens – Hightech für maximalen Fahrspaß

    von Philipp Deppe | 27.Januar 2011

    Der CLS 63 AMG ist und bleibt die Ausnahmeerscheinung in seiner Klasse. Die neue Baureihe des sportlich-eleganten Coupés vereint in aufregender Weise stilvolle Eleganz mit athletischer Dominanz. Das typische AMG Styling unterstreicht dabei eindrucksvoll die Leistungsstärke des Coupés. Um diese Fakten zu überprüfen, sind wir in das sonnige Kalifornien nach San Diego, für eine erste Testfahrt mit dem neusten AMG-Modell gereist.

    Von allen Seiten ist der CLS 63 AMG eindeutig als DAS Topmodell der Baureihe – C218 – zu erkennen. In der Frontansicht werden auf den ersten Blick, Assoziationen an den SLS AMG geweckt. Speziell der Kühlergrill mit dem großen Mercedes-Stern und der flügelförmigen Querlamelle in Chrom hochglänzend, zeigt sich vom Flügeltürer inspiriert. Im Vergleich zum CLS ohne AMG-Anleihen, fallen zudem die veränderte Motorhaube und vor allem die deutlich kraftvollere Frontschürze mit schwarz lackierter Querstrebe im unteren Bereich sowie die neu positionierten AMG spezifischen LED-Tagfahrleuchten auf. Aber auch die um 9 Millimeter pro Seite breiteren Kotflügel, geben dem CLS – im Vergleich zur normalen Version – ein verändertes Gesicht.

    Das Seitendesign des CLS 63 AMG wird geprägt durch optionalen 19 Zoll Räder im Doppelspeichen-Design. Sie sind in titangrau lackiert und glanzgedreht. Für die notwendige Bodenhaftung sorgen Reifen in den Dimensionen 255/35 an der Vorderachse und 285/30 auf der Hinterachse. Abgerundet wird die seitliche Ansicht durch einen “V8 Biturbo” Schriftzug auf dem Kotflügel, welchem einem sofort verrät: Hier steckt ein AMG-Motor unter der Haube!

    Am Heck fallen die deutlich ausgeprägte Heckschürze mit sportlich gestyltem Diffusoreinsatz, die Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel, sowie die AMG Sportabgasanlage mit zwei verchromten Doppelendrohren ins Auge. Als Fazit des Außen-Rundgang um den neuen CLS 63 AMG, kann man was das Exterieur-Design betrifft, mehr als deutlich behaupten, dass die Jungs von AMG aus Affalterbach wieder einmal einen exzellenten und perfekten Job gemacht haben. Der CLS sieht eigenständig dezent sportlich und edel zugleich aus.

    Dass das CLS-Topmodell nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch unter der Motorhaube einiges zu bieten hat versteht sich ja eigentlich von selbst und sollte nicht überraschend sein. Doch überraschen tut die AMG-Variante des CLS dann doch irgendwie immer wieder aufs Neue, wie wir bei unserer Testfahrt nahe der mexikanischen Grenze erleben konnten. Unbändige Leistung gepaart mit sparsamem Verbrauch, sowie Rennstrecken-Performance und Langstreckenkomfort – für den CLS 63 AMG alles kein Widerspruch.

    Angetrieben wird der CLS 63 AMG vom neuen AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor mit 386 kW (525 PS) – mit optionalem AMG Performance Package 410 kW (557 PS) – der ihn in unter 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt. Das Achtzylinder-Kraftpaket verfügt über eine Kombination innovativer High-Tech-Komponenten. Dazu zählen zum Beispiel die strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung mit Piezo-Injektoren oder das ECO Stopp/Start-System, welches in unserem Testfahrzeug perfekt und dezent im Hintergrund seinen Dienst verrichtete. Das Stopp/Start-System ist ausschließlich im Fahrprogramm „C“ aktiv und schaltet den Motor automatisch ab, sobald man steht und weiterhin den Fuß auf dem Bremspedal behält. Löst man das Bremspedal – um wieder anzufahren – springt blitzschnell der Motor an und die Fahrt kann fortgesetzt werden.

    Die Kraftübertragung auf die Hinterachse, erfolgt über das AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe. Anders als bei einem herkömmlichen Automatikgetriebe verzichtet das MCT-Getriebe auf den Drehmomentwandler; zum Einsatz kommt eine kompakte, nasse Anfahrkupplung. Die Gangwahl erfolgt über den AMG E-Select Wählhebel in der Mittelkonsole. Er ist aus Aluminium und mit einem Nappa Leder-Einsatz inklusive geprägtem AMG Wappen versehen.

    Ebenfalls in der Mittelkonsole, befindet sich die AMG Drive Unit. Sie ist die zentrale Bedieneinheit für alle Fahrdynamikfunktionen. Dort kann der Fahrer zum Beispiel über einen elektronischen Drehregler, zwischen vier Fahrprogrammen: “C” (Controlled Efficiency), “S” (Sport), “S+” (Sport Plus) und “M” (Manuell) wählen.

    Das Fahrprogramm Controlled Efficiency („C“) ist auf möglichst niedrige Drehzahlen und wenige Schaltvorgänge in sämtlichen Fahrsituationen ausgelegt. Entsprechend früh schaltet das MCT-Getriebe dann auch, in den nächsthöheren Gang. So konnten wir beispielsweise, auf unserer Testfahrt, bereits bei 55 mph (ca. 90 km/h) mit rund 1.500 U/min im siebten Gang dahingleiten. Dank des beindruckend hohen Drehmoments von 700 Nm – 800 Nm beim Performance Package – steht selbst bei diesen niedrigen Drehzahlen, schon auch ausreichend Kraft bereit. Das Fahrprogramm Controlled Efficiency bedeutet aber auch komfortable Gangwechsel und eine eher „weich“ ausgelegte Gaspedalkennlinie.

    Möchte man es sportlicher haben, genügt eine Bewegung am Drehregler, für die anderen Fahr-Modi. In den Fahrprogrammen S und S + präsentiert sich der CLS 63 AMG deutlich rassiger und wesentlich agiler. Kleinste Gaspedalbewegungen werden direkt in Vortrieb umgesetzt. Außerdem werden die Gänge wesentlich höher ausgedreht und dank einer Teil-Abschaltung von einzelnen Zylindern beim Hochschalten, können extrem kurze Schaltzeiten erreicht werden. Auch das Rückschalten erfolgt viel spontaner. Negativ vielen uns hier allerdings beim zurückschalten die leichten Schaltstöße auf, welche für unseren Geschmack eine Spur zu hart und ruckartig erfolgten.

    Egal in welchem der Fahrprogramme man gerade fährt, ein Tritt aufs Gaspedal genügt und der CLS schießt mit einer enormen Kraft und kräftigen Schub nach vorn. Unwillkürlich zaubert es dabei dem Fahrer ein breites grinsen in das Gesicht, so beeindruckend ist der AMG V8. Dabei zeigt sich dann auch gleich, eine weitere Stärke des AMG Sportgetriebes. Dank schneller Mehrfachrückschaltungen, lässt sich beispielsweise beim Kickdown direkt vom siebten in den vierten Gang wechseln. Der unbändige Vortrieb des CLS 63 AMG endet bei elektronisch abgeregelten 250 km/h – in Verbindung mit dem AMG Driver‘s Package inklusive Basis-Fahrertraining sind 300 km/h möglich.

    Wem die drei Fahrprogramme C, S und S+, nicht ausreichen oder nicht den persönlichen Geschmack treffen, kann in den manuellen Fahr-Modus wechseln und über die Edelstahl-Wippen selbst die Gänge am Lenkrad hoch und runter schalten. Im Manuellen-Programm werden die Gänge bis an den Drehzahlbegrenzer ausgefahren – ein automatisches hochschalten in den nächsten Gang erfolgt nicht. Lediglich das runter schalten erfolgt automatisch ohne, das ein Fahrereingriff notwendig wäre. Damit stellt der M-Modus, dann auch die sportlichste und potenteste Variante der diversen Fahrprogramme dar. Wir testeten den manuellen Modus auf dem Weg in die Berge hoch nach Julien. Dort auf den teils kurvenreichen Straßen, wo man immer wieder bremsen und beschleunigen musste, spielte das Fahrprogramm seine Stärke voll aus Auf diese Weise ließ es sich blitzschnell am Anfang der Kurve am Bremspunkt ein oder mehrere Gänge runter schalten um dann ab dem Kurvenscheitel wieder mit optimaler Drehzahl und Leistung raus beschleunigen zu können.

    Ebenso beeindruckend wie die Motorleistung ist auch der Sound des CLS 63 AMG mit seinen zwei verchromten Doppelendrohren. Bereits beim Starten der acht Töpfe grollt es einmal laut auf, so dass einem der erste Schauer über den Rücken läuft. Im Fahrbetrieb läuft der Achtzylinder – insbesondere im hohen Gang und wenig Last – bis zu einer Marke von etwa 2.000 U/min sehr unauffällig und nicht wirklich präsent. Bei höheren Motordrehzahlen und mehr Last, ändert sich dieses aber sofort in ein lautes AMG-typisches tiefes und sonores bollern bis hin zu einem fauchen jenseits der 4.000 U/min bis hin zur Abregeldrehzahl bei 6.400 Umdrehungen pro Minute. Untermalt wird der Sound durch eine automatische Zwischengasfunktion beim Herunterschalten. Sie ist in der Stärke – und damit auch im Sound – je nach gewähltem Fahrprogramm S, S Plus oder Manuell unterschiedlich ausgeprägt. Im C(ontrolled Efficiency)-Modus ist keine Zwischengasfunktion aktiv.

    Als perfekte Ergänzung zum High-Tech-Antriebsstrang präsentiert sich auch das Fahrwerk, des neuen CLS 63 AMG. Das sogenannte AMG Ride Controller-Sportfahrwerk mit Stahlfederbeinen an der Vorder- und Luftfederbeinen an der Hinterachse sowie automatischer Niveauregulierung wird durch ein elektronisch geregeltes Dämpfungssystem verfeinert. Es passt automatisch und je nach Fahrsituation die Dämpferkennung an. Per Knopfdruck in der AMG Drive Unit in der Mittelkonsole, kann zwischen drei Fahrwerkmodi: Comfort, Sport und Sport Plus gewählt werden.

    Insgesamt aber ist der CLS 63 AMG harmonisch abgestimmt und fährt sich, wie man es von AMG-Fahrzeugen gewohnt ist straff, aber nicht unkomfortabel. Sportlich halt. Dennoch waren auf den Straßen rund um San Diego, die teils schlechten Straßenverhältnisse deutlich zu spüren – selbst im Comfort-Fahrwerkmodus. Wechselt man in eine der beiden anderen Einstellungen Sport oder Sport Plus, verstärkt sich dieses Bild noch ein wenig mehr. Gerade in Sport Plus merkt man die verhärtete Hinterachse, welche dann insbesondere auf kleine und kürze Stöße sehr direkt reagiert. Dazwischen liegt die Einstellung „Sport“. Sie ist, wie eigentlich nicht anders zu erwarten, der Mittelweg aus Comfort und Sport Plus und stellt unserer Meinung nach die beste Alternative zum Comfort-Fahrwerksmodus dar. Sport Plus ist unserer Ansicht nach mehr etwas für die Rennstrecke.

    Durch die im Vergleich zum „normalen“ CLS, eigenständige Vorderachse mit 24 Millimeter größerer Spurweite liegt der CLS 63 AMG in Kombination mit den adaptiven Dämpfern und der Luftfederung an der Hinterachse noch perfekter auf der Straße. Er zeigt wenig Seitenneigung und fühlt sich sehr spritzig und handlich an. Das Leergewicht von 1.870 Kilogramm fällt beim Fahren nicht wirklich auf. Tendenzen zum Untersteuern über die Vorderachse, in schnell gefahrenen Kurven, könnten wir auf unserer Testfahrt ebenfalls nicht feststellen. Auch die Hinterachse zeigt ein sehr stabiles Fahrverhalten auf den teilweise kurvenreichen Streckenabschnitten der Testfahrt. Hilfreich ist hier aber auch, dass optional bestellbare AMG Hinterachs-Sperrdifferenzial in unserem Testfahrzeug. Es sorgt bei schnell gefahrenen Kurven dafür, dass die Kraftverteilung immer auf das Rad mit der besten Traktion geleitet wird – damit ist guter Vortrieb eigentlich (fast) immer garantiert. Weitere Unterstützung erfolgt durch das ESP-System. In der Standard-Einstellung wird das Heck des CLS 63 AMG schon beim kleinsten zucken der Hinterachse in die Querrichtung von der Stabilitätskontrolle wieder eingefangen – selbst bei vollem Gaspedaleinsatz. Möchte man kontrollierte Driftwinkel erreichen, muss über den elektronischen Taster in der AMG Drive Unit in den „ESP-Sport“-Modus gewechselt werden. Hier genügt ein kräftiger Gaspedalstoß um das Heck des CLS in eine leichte Driftbewegung zu bekommen. Wem das alles noch nicht reicht, kann das ESP auch komplett deaktivieren. In diesem Fall erflogt keine Fahrdynamikregelung – lediglich auf der Bremse wird das Regelsystem wieder voll aktiv um ein unkontrolliertes ausbrechen zu verhindern. Der ESP Off-Modus ist allerdings mehr für den Einsatz auf einer Rennstrecke, anstatt auf der normalen Straße, geeignet.

    Den guten Fahreindruck unterstützt zusätzlich auch, die komplett neu entwickelte, elektromechanische AMG Sportparameter-Lenkung. Sie ist äußerst feinfühlig und bietet höchste Lenkpräzision. Im Vergleich zu den bereits von uns im Oktober 2010 in Florenz gefahrenen CLS 350 BlueEFFICIENCY und CLS 500 BlueEFFICIENCY, konnten wir ein deutlich direktes und spontaneres Einlenkverhalten bemerken. Dank zwei unterschiedlichen Kennlinien, wird außerdem die Lenkungsunterstützung, in Abhängigkeit der gewählten Fahrwerksstufen Comfort und Sport/Sport Plus variiert. In Sport Plus ist die Lenkung um die Mittellage spürbar strammer und es erfordert eine minimale höhere Kraft beim anlenken. Uns gefällt das sehr, lässt sich das Topmodell des CLS so noch dynamischer und vor allem klarer und betonter fahren. In der Fahrwerksstufe Comfort ist die Lenkung direkt und leichtgängig und bietet optimalen Langstrecken Fahrkomfort.

    Das Interieur des CLS 63 AMG bietet die perfekte Synthese aus Exklusivität und Sportlichkeit. Hochwertige Materialien dominieren im Innenraum. Als schöner Kontrast zum weißen Außenlack, war unser Testfahrzeug mit schwarzem Nappa Leder und Carbon Zierelementen ausgestattet. Zudem war der Dachhimmel mit Alcantara bezogen. Ebenfalls mit Nappa Leder bezogen waren die Instrumententafel, die Armauflagen und die Bordkante sowie die Mittelfelder in den Türverkleidungen. Ebenfalls die Kopfstützen sowie die Seiten der Mittelkonsole.

    Anders als das normale CLS-Lenkrad, ist das AMG Performance Lenkrad im 3-Speichen-Design, Rennsport-typisch unten und oben leicht abgeflacht und bietet durch eine Lederperforation im Griffbereich eine optimale Fahrzeugbeherrschung. Auch das Kombiinstrument wurde auf die veränderten Rahmenbedingungen angepasst und verbindet aufregende Optik und höchste Funktionalität. Neben dem AMG-Logo und AMG spezifischer Schrift, ist das Kombiinstrument auch mit einen Tacho bis 320 km/h und roten Zeigern ausgestattet. Der Bordcomputer ist um ein extra AMG-Menü inklusive Racetimer ergänzt worden.

    Die AMG Sportsitze vereinen Langstreckenkomfort und hervorragenden Seitenhalt in einem. Sie zeigen ein AMG-spezifisches Querpfeifendesign und waren zudem mit der Sitzklimatisierung bestehend aus Heizung und Lüftung, vollelektrisch verstellbare Sitze mit Memory-Funktion und der aktiven Multikontur-Funktion ausgestattet. Insbesondere das dynamische aufblasen der Seitenbacken der Rückenlehne ist für ein Fahrzeug wie der CLS 63 AMG, womit hohe Kurvengeschwindigkeiten erreicht werden können, sehr zu empfehlen. Sie geben einen besonders guten Seitenhalt.

    Neben dem von uns hauptsächlich gefahrenen CLS 63 AMG in Diamantweiß Metallic, haben wir auch noch kurz CLS 63 AMG mit Performance Package in Iridiumsilber-Metallic angetestet. Neben dem leistungsgesteigerten Motor war dieser CLS auch mit der AMG Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage ausgestattet. Auf den ersten Meilen fahrt, war kein so großer Unterschied zwischen dem normalen AMG V8 und der Leistung gesteigerten Version zu merken – allerdings bewegte sich die Testfahrt auch mehr durch Stadtgebiet. Vor allem konnten wir aber, einen doch schon etwas kräftigeren Schub auf Grund des um 100 Newton höheren Drehmoments feststellen.

    Die Keramik-Verbundbremsanlage wirkte deutlich bissiger im Vergleich zur serienmäßigen AMG Bremsanlage in dem von uns gefahrenen weißen CLS. Zudem bietet die Keramik Bremse, neben etwa 40% Gewichtsersparnis und längere Lebensdauer, auch eine deutlich höhere Standfestigkeit wenn viel und stark gebremst werden muss. Erkennbar ist die AMG Keramik Hochleistungs Verbundbremsanlage an den speziell lackierten Bremssätteln mit „AMG Carbon Ceramic“-Schriftzug.

    Zudem war das zweite Testfahrzeug, mit dem aufpreispflichtigen AMG Ride Control Performance Fahrwerk ausgestattet. Es bietet in allen Fahrwerksstufen eine noch straffere Abstimmung. Unserer Meinung nach ist diese Ausstattungsoption nicht wirklich nötig, da sie einen doch nochmals härteren Fahreindruck hinterlässt und den CLS 63 AMG, so auch schnell mal unkomfortabel werden lassen kann.

    Optisch verfügte der Iridium silberne CLS über das AMG Exterieur Carbon-Paket. Eine wie wir finden, passende Kombination, die die Sportlichkeit des CLS nochmals ein wenig unterstützt. Zum Paket gehören, eine Carbon-Querstrebe in der Frontschürze, Carbon-Außenspiegelgehäuse, eine Carbon Spoilerkante auf Heckdeckel und ein Carbon-Einsatz im Diffusor der Heckschürze.

    Fazit zum neuen CLS-Topmodell: Der CLS 63 AMG schreibt die Erfolgsgeschichte seiner Vorgängermodelle nahtlos fort. Der AMG V8 Bi-Turbo, bietet Sportwagenleistungen, einen absolut überzeugenden Fahrspaß und einen klasse Sound. Was den Verbrauch betriff, so können wir auf Grund der restriktiven Tempolimits in den USA keine echte Aussage treffen. Auf unserer über 300 Kilometer langen Testfahrt hatten wir einen Durchschnittsverbrauch gemäß Reiserechner von 21 mpg – entspricht ca. 11 Liter/100km. Das Fahrwerk in der Serienausführung ist straff und sportlich, zeigt nur geringe Wankneigung und ein insgesamt tadelloses Fahrverhalten auch wenn man mal etwas schneller unterwegs ist. In der Comfort-Fahrwerkeinstellung kann der neue CLS 63 AMG, zudem auch mit Langstreckenqualitäten überzeugen. Abgerundet wird alles von einem edlen und sportlich/eleganten Fahrzeug-Design. Der Innenraum ist gut verarbeitet und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Man fühlt sich rundum wohl hinter dem Lenkrad.

    CLS 63 AMG in Diamantweiß Bright metallic

    CLS 63 AMG in Iridiumsilber metallic

    Bestellbar ist der neue CLS 63 AMG ab dem 29.01.2011. Zur Markteinführung – und auf 12 Monate beschränkt – ist die die AMG-Variante des CLS auch in der Edition 1 erhältlich.

    Bilder: MB Passion

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    24 Kommentare to “Der neue CLS 63 AMG im Test unter der Sonne Kaliforniens – Hightech für maximalen Fahrspaß”

    1. Achim meint:
      27.Januar 2011 at 11:59

      Das Weiß steht dem Auto ausgesprochen gut! Besonders in der Rückansicht, die Rücklichter kommen besonders gut zur Geltung.

    2. Panther meint:
      27.Januar 2011 at 12:23

      zu den zur verfügung gestellten Fahrzeugen: waren bei allen die Ausstattung verschieden? wenn ja,wußtet ihr in welchem Fahrzeug was drinn steckt? und wer zuerst das Fahrzeug erreicht,hat es zum testen?oder gabs da kein vorwissen,und man versuchte den welche Farbe einem gefiel zu ergattern?Bericht und Fotos sind auf alle Fälle Klasse

    3. Florian meint:
      27.Januar 2011 at 12:28

      Glücklicherweise habt Ihr scheinbar auf burnout-Einlagen verzichtet, was diesen Bericht wohltuend von so vielen im Netz, insbesondere bei youtube derzeit kursierenden abhebt. Man hat den Eindruck, dass sehr viele -Entschuldigung- Idioten der schreibenden Zunft die Möglichkeit hatten, das Modell probezufahren. Was in Videoberichten auch von deutschen Medien an Umgang mit dem Fahrzeug zu sehen ist, tut einfach nur weh. So ein Auto ist ein technisches Kunstwerk; wer Pneus verheizen will, soll sich an den Wörthersee trollen. Meine Meinung.

    4. Florian meint:
      27.Januar 2011 at 12:30

      P.S.: Sehr schöne Fotos, der Wagen sieht in Weiß grandios aus. Wie wäre es mit einer wallpaper-Sektion?VG

    5. Martin meint:
      27.Januar 2011 at 12:50

      Schönes Fahrzeug.

      Mir gefallen nur die Spaltmaße zwischen Scheinwerfern und Motorhaube ganz und garnicht…

    6. Philipp Deppe meint:
      27.Januar 2011 at 13:15

      @Achim
      Stimme ich zu, in weiß wirkt der CLS 63 AMG sehr edel.

      @Panther
      Größtenteils ist die Ausstattung bei den Fahrzeugen identisch gewesen. Die Lederfarben waren teilweise je nach Lackfarbe unterschiedlich. Zudem dann einige unterschiedliche Ausstattungspunkte wie zum Beispiel AMG Performance Paket ja/nein, AMG Keramik-Bremsanlage ja/nein. Was genau vor Ort in den Fahrzeugen drin steckt ist meistens nicht sofort bekannt. Bei der Fahrzeugauswahl vor Ort steht auf dem Buchungsmonitor in der Regel nur die Lackfarbe, die Polsterung (Leder/Stoff/Farbe) und einige spezielle Ausstattungs-Highlights. Im Fall des CLS 63 AMG waren dieses die Nennung des Performance Paket und der Keramik-Bremse. Auf dem Monitor erkennt man dann auch welches Fahrzeug von den Journalisten-Kollegen bereits gebucht wurde und man sucht für sich eines der freien Fahrzeuge aus und lässt es reservieren bzw. bekommt den Schlüssel überreicht.

      @Florian
      Auf Burnout-Einlagen haben wir in der Tat verzichtet. Außer viel Rauch, bringt das ja auch nix um die Fahrdynamik eines Fahrzeugs zu testen. Getestet haben wir zum Beispiel die Unterschiedlichen ESP-Stufen und deren stärke der Regelung bzw. wie sie das Fahrzeug im allgemeinen sowie im Grenzbereich verhält. Von Krawallfahren ist das aber weit entfernt. Wenn man Pneus verheizen will, gibt es dafür eigentlich nur einen passenden Ort: Die Rennstrecke.

    7. Alec meint:
      27.Januar 2011 at 13:26

      Ein tolles Auto mit ebenso toller Scenery für die Aufnahmen!

      Gibt es eine Möglichkeit, die Bilder auch in höherer Auflösung zu bekommen? Wäre klasse!

      Alec

    8. Panther meint:
      27.Januar 2011 at 14:04

      @ Philipp
      da haben wohl die Journalisten sich die Roten CLS geholt

    9. Markus Jordan meint:
      27.Januar 2011 at 16:58

      Die Bilder vom C63 AMG Facelift haben wir übrigens wieder offline genommen, da die Bilder der Daimler AG fehlerhaft sind. Die Bilder werden Anfang Februar erneut hier zu finden sein.

    10. Maxi meint:
      27.Januar 2011 at 17:17

      @ Markus Jordan
      In welcher Hinsicht fehlerhaft ?

    11. Markus Jordan meint:
      27.Januar 2011 at 17:24

      Details dahingehend haben wir nicht – jedoch sind die Bilder zurückgezogen worden (auch wenn andere Medien die Bilder noch online haben..)

    12. Florian meint:
      27.Januar 2011 at 18:08

      @Maxi:Das zu erfahren, wäre wirklich interessant. Meines Wissens waren es auch nur Außenaufnahmen; was wohl diesmal der Grund ist?

    13. Markus Jordan meint:
      27.Januar 2011 at 18:10

      Es sind auch Interieuraufnahmen unterwegs, – aber wir warten was kommt (und werden dann auch vergleichen, soweit das moeglich ist).

    14. Neisy meint:
      28.Januar 2011 at 08:23

      Die Spaltmaße an der Motorhaube gehen ja mal garnicht oO

    15. Johnny Controletti meint:
      28.Januar 2011 at 09:25

      @Neisy

      Das mit den Spaltmaßen am Übergang der Motorhaube zum Kühlergrillrahmen, Ecke Frontlichter, ist mir auch schon aufgefallen.

      Wenn das mal nicht der Funktionalität des Aufprallschutzes für Fussgänger & co geschuldet ist.

      Ich kann mir kaum vorstellen, dass Pressefahrzeuge mit solch fehlerhaften Spaltmaßen herausgegeben werden.

    16. Panther meint:
      28.Januar 2011 at 10:43

      Daimler hat sicher nicht gepasst das der Motorblock(also der einzeln stehende)im Internet steht

    17. Panther meint:
      28.Januar 2011 at 10:51

      Ups…hab das Wort Facelift überlesen,den hier im Bericht sind ja die Bilder noch

    18. Markus Jordan meint:
      28.Januar 2011 at 11:19

      @Johnny: Ich hab ja noch ein Pressefahrzeug momentan bei mir vom neuen CLS – ich schau mir das heut nachmittag nochmals im Detail am Fahrzeug selbst an.

    19. Jay66 meint:
      28.Januar 2011 at 12:39

      Hallo, weiß von Euch jemand, ob es die neuen Osram-Xenonbrenner zum Nachrüsten für die E-Klasse schon im Teilehandel gibt ? Mich würde eine Teile-Nummer und natürlich der Preis pro Brenner interessieren. Danke vorab für Euere Antworten !

    20. Johnny Controletti meint:
      29.Januar 2011 at 18:34

      @Markus

      Und, hast Du die Thematik Spaltmaße nochmal genauer an dem Dir zur Verfügung stehenden C218 begutachten können?

      Gruß Johnny

    21. Markus Jordan meint:
      29.Januar 2011 at 18:55

      Der von mir momentan gefahrene CLS hat unterschiedliche Spaltmaße, – ist aber auch als Erprobungsfahrzeug zugelassen – ist aber identisch mit den bisherigen Bildern. Bilder von unseren CLS hier kommen noch die Tage online,….

    22. Johnny Controletti meint:
      29.Januar 2011 at 19:01

      @Markus

      Danke für Deine umgehende “Bearbeitung” ;)

      Übrigens deutete Mr. Wagener bei der Vorstellung des neuen SLK auf eine ähnliche Stelle (Bild 2)

      http://blog.mercedes-benz-passion.com/wp-content/uploads/1024_slkfoto3.jpg

      Mich würde sein Kommentar diesbezüglich doch sehr interessieren.

    23. Markus Jordan meint:
      29.Januar 2011 at 19:04

      Vieles kommt vom Fußgängerschutz – jedoch: SLK fahre ich in 4 Wochen, dahingehend kann ich mich auf alle Faelle da nochmals informieren.

    24. Der neue CLS Shooting Brake – Auf erster Testfahrt im CLS 350 BlueEFFICIENCY und CLS 63 AMG | Mercedes-Benz Passion Blog meint:
      8.Oktober 2012 at 11:13

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