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    Die Baureihen W 180/W 128 (1956 bis 1960) – Das Coupé zu den Limousinen der „Ponton“-Reihe

    von Philipp Deppe | 23.Juli 2010

    Das Mercedes-Benz 220 S Coupé kommt drei Monate nach dem Debüt des Typ 220 S Cabriolet auf den Markt. Es entspricht bis auf das feste Dach der offenen Version. Beide Fahrzeuge basieren auf der im März vorgestellten Limousine vom Typ 220 S, die als Nachfolger des Typ 220 a fungiert.

    Übernommen wird auch der Motor mit einer Leistung von 74 kW. Mit diesem Aggregat ist das Coupé adäquat motorisiert, es erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und eine Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in 17 Sekunden. Die Serienausstattung ist umfangreich, wie der Prospekt beschreibt: „Die repräsentativen, sportlichen Karosserien umschließen eine luxuriöse Innenausstattung: Edelholz-Armaturenbrett und -Fenstereinfassungen, Lederpolsterung, Heizung und Lüftung mit Standgebläse sowie übersichtlich angeordnete Armaturen.“

    Zur Karosserie heißt es: „Das charakteristische ‚Gesicht’, die starken, mit Hörnern versehenen Stoßstangen, die Nebelscheinwerfer und Blinklichter, die seitlich weit ausladende, gewölbte Heckscheibe des Coupés und nicht zuletzt die vorwärtsdrängende, gestreckte Linienführung der Sindelfinger Karosserie, alles ist wie aus einem Guss – fügt sich harmonisch zusammen.“

    Im August 1957 werden unter dem Motto „Noch wertvoller, aber nicht teurer“ von fast allen Typen des Personenwagen-Programms verbesserte Varianten präsentiert; auch den Typ 220 S Coupé und Cabriolet hat man einer Modellpflege unterzogen, aus der beide Typen mit dezenten Modifikationen und einer auf 78 kW erhöhten Motorleistung hervorgehen. Äußerlich sichtbar sind lediglich die Änderung der vorderen Stoßstange mit der Kennzeichenblende sowie die modifizierte Beleuchtung des hinteren Kennzeichens, die – wie bei den Limousinen – in die Stoßstangenhörner verlegt worden ist. Eine bemerkenswerte Neuerung ist der ebenfalls im August 1957 vorgestellte hydraulische Kupplungsautomat „Hydrak“, mit dem auch das Coupé auf Wunsch ausgestattet wird.

    Verbesserter Motor und Kupplungsautomat
    Ab September 1958, zum gleichen Zeitpunkt wie die Limousine, werden Coupé und Cabriolet auch als Typ 220 SE mit Benzineinspritzung angeboten. Bis auf den Motor entsprechen die intern W 128 genannten Coupés und Cabriolets weitgehend ihren vergaserbestückten Schwestermodellen vom Typ 220 S. Das Sechszylinderaggregat mit 2,2 Liter Hubraum unterscheidet sich vom bewährten Motor des Typ 220 S lediglich in der Gemischaufbereitung, die wie bei der Limousine vom Typ 300d über intermittierende Saugrohreinspritzung erfolgt; die Leistung kann so auf 85 kW gesteigert werden. Die verbesserten Fahrleistungen und der etwas günstigere Kraftstoffverbrauch des Einspritzers müssen allerdings mit einem Mehrpreis von 1900 DM erkauft werden. Für weitere 450 DM ist auf Wunsch der hydraulische Kupplungsautomat „Hydrak“ lieferbar.

    Im August 1959 werden drei völlig neu konstruierte Sechszylindermodelle mit Heckflossenkarosserie präsentiert, und die Produktion der Ponton-Limousinen vom Typ 219, 220 S und 220 SE läuft im gleichen Monat aus. Weitergebaut werden Coupé und Cabriolet, allerdings nur noch als Typ 220 SE; die letzten vergaserbestückten Varianten verlassen das Werk im Oktober 1959. Ab August 1959 kommt in beiden Modellen der modifizierte Einspritzmotor des Typ 220 SEb zum Einsatz, der dank gerader Ansaugrohre und einer steileren Nockenwelle nun eine Leistung von 88 kW entwickelt.

    Im November 1960 endet schließlich auch die Produktion des Typ 220 SE Coupé und Cabriolet; als Nachfolger werden im Februar 1961 ein neues Coupé und im August 1961 ein neues Cabriolet vorgestellt. Mit insgesamt 2081 gebauten Fahrzeugen, davon 830 mit Einspritzmotor, gehören die „Ponton“-Coupés zu den seltenen Modellen der Mercedes-Benz Nachkriegsproduktion.

    Quelle: Daimler AG

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