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    Betriebsrat von Daimler in Untertürkheim erwartet Aussage zu Arbeitsplätzen

    von Markus Jordan | 11.April 2010

    Der Betriebsrat des Daimler-Werks in Untertürkheim, wo sich auch die Konzernzentrale befindet, fordert nach Renault-Nissan Kooperation klare Zusage, dass die Kooperation keine Arbeitsplätze kostet.

    “Auch die jeweils nächste Generation der aktuellen Motorenbaureihen müsse hier mindestens im gleichen Umfang wie bisher gefertigt werden” , so heisst es von Wolfgang Nieke von der Arbeitnehmervertretung. Nur so haben die Mitarbeiter bei Daimler im Werk Untertürkheim die Sicherheit, dass aus der Allianz mit Renault und Nissan keine Nachteile entstehen. In der nächsten Woche sollen in dem Werk und in der Personenwagenentwicklung Betriebsversammlungen stattfinden.

    Die Arbeitnehmervertretung fordert, das bei den Versammlungen dann zu der Kooperation mit Renault-Nissan und der Zukunft des Standortes Untertürkheim Stellung bezieht.

    Das Werk Untertürkheim ist besonders von der Allianz mit Renault-Nissan betroffen, weil in die zukünftige Generation der A- und B-Klasse auch kleine Benzin- sowie Dieselmotoren mit drei und vier Zylindern eingebaut werden, die dann von Renault kommen; bis jetzt werden die Motoren für die A- und B-Klasse komplett in Untertürkheim hergestellt.

    Das Werk Untertürkheim erhält mit der Kooperation jedoch auch einen zusätzlichen Auftrag zur Lieferung von großen Vier- und Sechszylindermotoren für die Marke Infiniti nach Japan.

    Bild: Daimler AG

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