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Die Brennstoffzelle – emissionsfrei in die Zukunft
Von Philipp Deppe | 15.September 2009
Die Brennstoffzelle wird als Antrieb für das Automobil der Zukunft gesehen. Die Forschungsabteilung der Daimler AG arbeitet seit 1994 mit Hochdruck daran, diese Technik stetig zu verbessern. Bestes Beispiel dafür ist die B-Klasse F-Cell, welche ab 2010 in einer Kleinserie an den Start gehen wird. Sie überzeugt durch Null-Emission, eine gute Energieausnutzung und Fahrleistungen eines herkömmlichen Verbrennungsmotors.

Das Prinzip der Brennstoffzelle entdeckte der britische Physiker William Grove bereits 1839. Die Funktion beruht auf der chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff, bei der elektrische Energie und Wärme freigesetzt werden. Die Emission beschränkt sich auf chemisch reines Wasser.
Ihre Energie bezieht die Brennstoffzelle aus Wasserstoff. Für dessen Speicherung gibt es verschiedene Lösungen. Chemisch reiner Wasserstoff wird entweder als komprimiertes Gas oder als gekühlte Flüssigkeit eingesetzt. Auch aus Methanol, Benzin, Natriumborhydrid und aus Metallhydriden kann Wasserstoff gewonnen werden. In der Forschung werden seit 1994 verschiedenstee Lösungen verwirklicht, um Vor- und Nachteile abzuwägen. Damals erschiwn Beispielsweise der Mercedes-Benz Necar 1 (New Electric Car) als erstes Automobil mit Brennstoffzellen-Antrieb. Die 800 Kilogramm schwere Technik füllte die komplette Ladekapazität des Basisfahrzeugs, ein MB100, aus. Seitdem haben die Wissenschaftler und Ingenieure kontinuierlich die Leistung der Brennstoffzellentechnik verbessert und somit auch die Alltagstauglichkeit deutlich erhöht.
Quelle: Daimler AG
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