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    Forschungsfahrzeug von dazumal: F500 Mind aus 2003

    von Markus Jordan | 15.August 2009

    Es ist schon einige Zeit her, wo der F500 Mind, ein Forschungsfahrzeug von Daimler, Aufsehen erregte – auf der 37. Tokyo Motor Show wurde das Fahrzeug vorgestellt – als “rollendes Forschungslabor” hatte es einen Ausblick auf die Automobiltechnologie von übermorgen mit über 12 Neuentwicklungen geboten.

    F500 Mind Forschungsfahrzeug

    Bei einer Karosserielänge von 5092 und einem Radstand von 2965 Millimetern bietete der F500 Mind im Fond deutlich mehr Beinfreiheit, bedingt durch den damaligen Fortschritt von elektronischen Pedale für Gas und Bremse, die weitaus weniger Platz beanspruchten, als herkömmliche – mechanische Pedaltechnik.

    Im Mittelpunkt des neuartigen Bedien- und Anzeigekonzepts steht ein Multivision-Display, das dem Autofahrer mehr Möglichkeiten der Information bietet und ihn gleichzeitig entlastet. Die Zeigerinstrumente und Displays des Kombi-Instruments sind inidividuell programmierbar, ihre Bildinformationen lassen sich mithilfe eines halbdurchlässigen Spiegels optisch überlagern oder miteinander kombinieren. Eine weiterentwickelte Sprachbedienung und ein auf Ultraschalltechnik basierendes Fahrer-Informationssystem bieten zusätzlichen Bedienkomfort. Die Ultraschalltechnik ermöglicht es, dass nur der Fahrer die Hinweise des Navigationssystems, Verkehrsnachrichten und andere akustische Informationen hört – Beifahrer und Fondpassagiere des F 500 Mind werden dadurch nicht gestört.

    Bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen erscheint auf dem rechten Bildschirm des Multivision-Display das Bild des Nachtsichtsystems „Night-Vision“. Es besteht aus zwei Infrarot-Laser-Scheinwerfern in der Frontpartie, deren nicht sichtbares Licht eine Reichweite von bis zu 150 Meter hat, und einer Kamera an der Frontscheibe. Der Autofahrer erkennt dadurch etwaige Gefahrenstellen weitaus früher als bei herkömmlichem Abblendlicht. Damit bietet „Night-Vision“ weitere Möglichkeiten, um die Verkehrssicherheit bei Dunkelheit zu verbessern. Als Antriebssystem arbeitet in dem Forschungsfahrzeug ein moderner Diesel-Hybrid mit insgesamt 234 kW Leistung. Er verbraucht im europäischen Fahrzyklus bis zu 20 Prozent weniger Kraftstoff als ein vergleichbarer Diesel-Direkteinspritzer.

    Bild: Daimler AG

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    Themen: Forschungsfahrzeug | 1 Kommentar »

    Ein Kommentar to “Forschungsfahrzeug von dazumal: F500 Mind aus 2003”

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      26.September 2009 at 16:30

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