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    Rallye Hamburg Berlin Klassik – Prolog

    Von Philipp Deppe | 30.Juli 2010

    Zum Auftakt der 3. Hamburg-Berlin-Klassik-Rallye nahmen am gestrigen Donnerstag rund 180 Teilnehmerfahrzeuge am offiziellen Prolog teil. Start und Ziel war das Cruise Center in der Hamburger Hafen City. Wir waren vor Ort und haben uns den Prolog aus nächster Nähe angesehen.

    Pünktlich um 14 Uhr und bei leicht sonnigem Wetter, rollte das erste Fahrzeug – ein Renault Grand Prix aus dem Jahr 1907 – auf die Runde durch die Hamburger City. Die Prolog-Route führte unter anderem am Axel Springer Haus und an den Landungsbrücken vorbei.

    Nach etwa 2 Stunden kam dann das erste Fahrzeug auch schon wieder im Zielbereich am Cruise Center an. Jetzt galt es, die letzte Wertungsprüfung des Tages zu meistern. Hierzu musste eine 50 Meter lange Strecke in 9 Sekunden durchfahren werden. Jede hundertstel Sekunde Abweichung von der Sollzeit ergibt einen Strafpunkt.

    Mercedes-Benz Classic startet mit fünf Fahrzeugen – wir berichteten hier und hier. Mit Startnummer 7 ging Jochen Maas im roten SS von 1930 in den Prolog. Danach folgte mit der Startnummer 36 der 300 SL Prototyp von 1952 mit Ellen Lohr am Steuer sowie mit den Startnummern 41 und 42 Klaus Ludwig bzw. Roland Asch im roten / silbernen 300 SL. DTM-Rekordchampion Bernd Schneider fuhr einen schwarzen 300 SL im Renntrimm – ohne Stoßfänger – mit der Startnummer 43.

    Im Gespräch mit Jochen Maas – nach der Zielankunft – berichtete dieser, das sein 170 PS starker (225 PS mit zugeschaltetem Kompressor) SS eigentlich gar nicht so schwer zu fahren sei. Auf die Frage ob den die Lenkkräfte besonders hoch wären, verneinte dies der in Monaco lebende Maas. Er ergänzte zudem, dass auch die Kraft beim betätigen des Bremspedals nicht so übermäßig hoch wäre.

    Neben den „Werkswagen“ vom Mercedes-Benz Classic Center in Fellbach, waren auch eine ganze Reihe private Sterne am Start. So zum Beispiel ein Mercedes-Benz 500 Offener Tourenwagen (OTW) aus dem Jahr 1936, ein Mercedes-Benz 170Sb Cabriolet von 1950 oder ein Mercedes-Benz 280 SL (Pagode) aus 1970.

    Die Hamburg-Berlin-Klassik Rally geht noch bis einschließlich Samstag. Der Streckenverlauf führt am heutigen Freitag von Hamburg über Soltau (Heide Park) nach Wolfsburg in die Autostadt. Samstag führt die Strecke von Wolfsburg über Tangermünde nach Berlin.

    Bilder: MB Passion

    Themen: Classic, Events | Kein Kommentar »

    Daimler AG und LEHNKERING GmbH unterzeichnen Rahmenabkommen über Lieferung von 220 Mercedes-Benz Lkw

    Von Philipp Deppe | 30.Juli 2010

    Am Mittwoch haben in der Zentrale der LEHNKERING GmbH in Duisburg Hubertus Troska, Leiter Mercedes-Benz Lkw, und Cees van Gent, CEO der LEHNKERING GmbH, ein Rahmenabkommen über die Lieferung von 220 Mercedes-Benz Lkw sowie über ein umfassendes Serviceleasing-Paket für den LEHNKERING-Unternehmensbereich Road Logistics & Services (RLS) unterzeichnet.

    Die Laufzeit des Rahmenabkommens beträgt vier Jahre und endet 2013. Die ersten Sattelzugmaschinen des Lkw-Modells Actros werden bereits im Oktober dieses Jahres ausgeliefert.

    Hubertus Troska anlässlich der Unterzeichnung: „Den Logistikdienst­leister LEHNKERING und Mercedes-Benz verbindet eine über 60jährige Partnerschaft. Ich freue mich, dass die Wahl von LEHNKERING erneut auf unsere Lkw und unser umfassendes Serviceangebot gefallen ist. Beide Unternehmen haben eine lange Tradition, die uns genauso verbindet wie der hohe Qualitätsanspruch, den unsere Kunden, aber auch wir selbst an uns haben.“

    Cees van Gent, CEO der LEHNKERING GmbH: „Mit Mercedes-Benz haben wir einen starken Partner an unserer Seite, bei dem sich Leitsätze und Grundwerte der LEHNKERING hinsichtlich Qualität, Umweltverantwortung, Gesundheit, Sicherheit und Transparenz in den angebotenen Leistungen widerspiegeln. Unserem Ziel, bis 2013 unser gesamtes Potenzial auszuschöpfen, kommen wir auf diese Weise ein großes Stück näher.“

    „Das Gesamtkonzept von Mercedes-Benz hat uns überzeugt. Die Kombination aus Servicesicherheit, die Flächendeckung der Servicestationen, die Schulung und Weiterbildung unseres Fahrpersonals sowie die Möglichkeit der saison- und konjunktur­bedingten Anpassung der Flottengröße sind genau auf die Bedürfnisse von LEHNKERING zugeschnitten“, so Hans van den Bosch, Geschäftsführer der LEHNKERING Chemical Transport GmbH, die zum Unternehmensbereich Road Logistics & Services gehört. Weiterlesen »

    Themen: LKW | Kein Kommentar »

    Formel 1: Großer Preis von Ungarn – Fakten und Vorschau

    Von Philipp Deppe | 29.Juli 2010

    Der Grand Prix von Ungarn auf dem Hungaroring bei Budapest, nur eine Woche nach dem deutschen Grand Prix in Hockenheim, ist der zwölfte Lauf zur Formel 1-Weltmeisterschaft 2010. Damit finden zum dritten Mal in diesem Jahr zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden statt. Der Hungaroring ist seit 1986 Formel 1-Schauplatz und gehört zu den technisch anspruchsvollsten Strecken im Kalender.

    Der Hungaroring hat eine Streckenlänge von 4.381 km. Am Rennsonatg werden 70 Runden (306.630 km) gefahren. Der Vollgasanteil beträgt 53% und die Belastung der Bremsen ist hoch. Auf Grund der vielen schnellen und mittleren Kurven ist die Aerodynamik gefragt, so dass mit hohem Abtrieb (9 von 10) gefahren wird. Auf der Reifenseite stehen die super-softe und die mittlere Reifenmischung den Teams zur Auswahl. Der Reifenverschleiß liegt im mittleren Bereich. Alle weiteren Infos zum Grand Prix von Ungarn im nachfolgenden Video und in den digitalen Racefacts.

    NICO ROSBERG
    Mir gefällt Budapest als Stadt sehr gut und auch die tolle Atmosphäre dort und an der Rennstrecke. Der Hungaroring stellt uns vor eine anspruchsvolle technische Aufgabe und mir macht es Spaß dort zu fahren. Da Überholen kaum möglich ist, kommt es noch mehr als sonst auf ein gutes Qualifyingergebnis an, um in der Startaufstellung möglichst weit vorne zu stehen. Bei den letzten Rennen war das Qualifying nicht gerade eine unserer Stärken, deshalb werden wir hart dafür arbeiten, diesmal eine bessere Chance im Rennen zu haben. Im letzten Jahr wurde ich auf dem Hungaroring Vierter; es wäre schön, auch diesmal wieder näher zur Spitze zu kommen.“

    MICHAEL SCHUMACHER
    „Der deutsche Grand Prix am vergangenen Wochenende war für uns sicher enttäuschend. Unser Team hat in den letzten Rennen unterschiedlich abgeschnitten und ich komme deshalb mit einem guten Gefühl nach Ungarn. Wichtig ist, dass wir unser Auto besser verstehen lernen. Die Rennstrecke bei Budapest und mehr Zeit für die Arbeit mit unseren Verbesserungen sollte uns dabei helfen. Wie ich schon sagte, wir müssen ruhig bleiben, uns jedes Detail anschauen und unsere Leistung analysieren, damit wir auch an solchen Wochenenden möglichst viel Erfahrung sammeln. Nur so können wir unsere Situation verbessern – vielleicht schon am kommenden Wochenende in Ungarn.“ Weiterlesen »

    Themen: Motorsport | Kein Kommentar »

    Mercedes-Benz bei der Hamburg-Berlin-Klassik 2010

    Von Markus Jordan | 29.Juli 2010

    Mit fünf Fahrzeugen aus der Sammlung von Mercedes-Benz Classic geht der Erfinder des Automobils an den Start der Oldtimerfahrt Hamburg-Berlin-Klassik 2010 (29. bis 31. Juli): Mercedes-Benz Typ SS (W 06), Mercedes-Benz 300 SL “Prototyp” (W 194) und Mercedes-Benz 300 SL (W 198) – letzterer dreimal.

    Die rund 650 Kilometer lange Strecke der Hamburg-Berlin-Klassik führt durch insgesamt fünf Bundesländer, in diesem Jahr zum ersten Mal auch durch Sachsen-Anhalt. Dort ist die „Straße der Romantik“ ein Teil der Streckenführung. Nach dem Prolog am Donnerstag, dem 29. Juli, in Hamburg, führt die Strecke am Freitag von Hamburg über den Heidepark Soltau zur Autostadt in Wolfsburg. Am Samstag geht es dann von Wolfsburg aus über Tangermünde nach Berlin.

    Weiterlesen »

    Themen: Classic, Events | 1 Kommentar »

    250.000ste E-Klasse Limousine läuft im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen vom Band

    Von Markus Jordan | 29.Juli 2010

    Nur 14 Monate nach dem Produktionsstart lief am 29. Juli 2010 die 250.000ste E-Klasse Limousine im Werk Sindelfingen vom Band.

    Ein Palladiumsilber Metallic E 500, ausgestattet mit einem aktiven Totwinkel- und Spurhalte-Assistenten sowie fahrdynamischen Sitzen geht in die Hände eines Kunden aus den USA.

    “Dass wir in so kurzer Zeit eine Viertel Million E-Klasse Limousinen in Top-Qualität und in vorbildlicher Effizienz gebaut haben, darauf darf unsere Mannschaft stolz sein. Es zeigt, wie sich hochmotivierte und qualifizierte Mitarbeiter mit Leidenschaft für das Herz unserer Marke, die E-Klasse engagieren”, sagte Werkleiter Dr. Eberhard Haller. “Dieses Automobil spiegelt wie kein anderes Modell die Grundwerte der Marke so präzise wider: Perfektion, Faszination und Verantwortung.”

    Seit ihrem Verkaufsstart im Mai 2009 hat sich die E-Klasse den Spitzenplatz in ihrem Segment erobert und ist weltweit Marktführer. Eine eindrucksvolle Sammlung bedeutender nationaler und internationaler Auszeichnungen bestätigt die hohe Akzeptanz dieser Modellreihe. So wurden der E-Klasse beispielsweise der “Gelbe Engel”, als Lieblingsauto der Deutschen, von der “ADAC motorwelt” oder der deutsche Design Award der “Auto Bild” verliehen. Im Juni 2010 belegte die neue E-Klasse zusätzlich den zweiten Platz bei der J.D. Power Qualitätsstudie. Weiterlesen »

    Themen: E-Klasse, Produktion | 6 Kommentare »

    A-Klasse Coupé: Produktion eingestellt

    Von Markus Jordan | 29.Juli 2010

    Das Coupé der A-Klasse wird von Mercedes-Benz bereits nicht mehr gebaut, die Verkaufszahlen waren – seit 2004 auf dem Markt – zu niedrig. Die dreitürige Variante des Kompaktwagens wurde aus dem Programm gestrichen.

    Im Sommer 2004 kam die Variante des Coupés mit der zweiten Generation der A-Klasse auf den Markt, die A-Klasse selbst wurde im Frühjahr 2008 zuletzt geliftet. Anscheinend stellt man sich schon auf die Nachfolgegeneration ein, die für Ende 2012 avisiert wird – dann wird es von der neuen Version übrigens auch eine AMG-Version geben.

    Bild: Daimler AG

    Themen: A-Klasse, Produktion, Vertrieb | Kein Kommentar »

    Mercedes-Benz Vans wieder auf Erfolgskurs: deutliches Plus bei Absatz, Umsatz und EbiT im ersten Halbjahr 2010

    Von Philipp Deppe | 29.Juli 2010

    Die Konjunktur ist in allen wichtigen Märkten weltweit im ersten Halbjahr 2010 wieder angesprungen, was zu erhöhter Nachfrage nach Konsumgütern und damit wachsendem Transportaufkommen führt. Der Markt für Transporter hat sich in den Kernmärkten entsprechend ebenfalls zum Teil deutlich erholt.

    Mercedes-Benz Vans hat von dieser Entwicklung stark profitiert und den Absatz in den ersten sechs Monaten des Jahres gegenüber 2009 um 50% auf mehr als 106.000 Fahrzeuge gesteigert. Getragen wurde diese Entwicklung hauptsächlich durch die stark wachsende Wirtschaft in Lateinamerika (+51% auf rund 6.000 Transporter) und dem Hauptabsatzmarkt von Mercedes-Benz Vans, Westeuropa, mit einem Plus von 39% auf 76.200 Fahrzeuge. Insbesondere die gestiegenen Verkäufe in Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den Niederlanden, trugen zum Absatzwachstum bei. In Deutschland entwickelte sich der Absatz mit 28.700 Einheiten leicht positiv (+12%). Aber auch in Osteuropa erzielte das Geschäftsfeld mit 26% ein starkes Absatzplus auf 6.700 Transporter. In der NAFTA-Region ist die neue Vertriebsorganisation von Mercedes-Benz Vans in USA und Kanada äußerst erfolgreich gestartet und konnte die Transporterverkäufe auf 5.200 Einheiten steigern (i. V. 300 Einheiten).

    Der Umsatz legte im ersten Halbjahr 2010 um 33% auf 3.674 Mio. Euro zu. Das von Januar bis Juni erzielte EbiT stieg deutlich von -101 Mio. € im Vergleichszeitraum 2009 auf 191 Mio. € in diesem Jahr. Maßgeblich für diese Ergebnisentwicklung war insbesondere in Westeuropa der im Vergleich zum Vorjahr höhere Fahrzeugabsatz. Mit einer Umsatzrendite von 5,2% im ersten Halbjahr gehört Mercedes-Benz Vans bei der Profitabilität zu den führenden in der Transporterbranche.

    Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, erläuterte heute in Stuttgart die Geschäftsentwicklung von Mercedes-Benz Vans im ersten Halbjahr 2010 sowie die Strategie des Geschäftsfelds. Zum Ergebnis sagte Mornhinweg: „Wir sind in den ersten sechs Monaten 2010 voll durchgestartet und wieder klar auf Kurs. Die wichtigen Kennzahlen Absatz, Ergebnis und Umsatzrendite sprechen für sich, vor allem nach der schwierigen Situation im Jahr 2009. Mit dem aktuellen Marktanteil von 17,4% sind wir in der Europäischen Union klarer Marktführer im Segment der mittelgroßen und großen Transporter. Und wir bleiben jetzt in der Offensive, bringen zur richtigen Zeit die richtigen Produkte auf den Markt und treiben unsere globale Wachstumsstrategie weiter voran.“ Weiterlesen »

    Themen: Konzern, Sprinter, Viano, Vito | Kein Kommentar »

    Die Baureihe C 126 (1981 bis 1991) – Eng verwandt mit den Limousinen der S-Klasse (Baureihe 126)

    Von Philipp Deppe | 29.Juli 2010

    „Traditionsgemäß baut Mercedes-Benz den Sondertyp eines Automobils, das sich vor anderen Modellreihen durch hohe Individualität auszeichnet: das Coupé.“ So eröffnet die Marke den Prospekt zu den Coupés der Baureihe C 126. „Das Mercedes-Coupé verkörpert den seltenen Typus eines kultiviert sportlichen Automobils.

    Denn seine Sportlichkeit bedeutet nicht Verzicht auf Komfort und Sicherheit. Vielmehr kommen seine sportlichen Fahrzeugattribute zu allen jenen Eigenschaften, die jeden Mercedes auszeichnen. Das neue Coupé ist ein Fahrzeug, mit dem man eine Strecke seines Weges auf die anspruchsvollste Weise zurücklegen kann.“

    Auf der Frankfurter IAA im September 1981 präsentiert Daimler-Benz als Coupé-Varianten die Typen 380 SEC und 500 SEC. Die neue Coupé-Generation basiert nun wieder auf der S-Klasse Limousine und nicht mehr, wie die SLC-Modelle, auf einem SL-Modell. Eine Sechszylinder-Variante analog zum Typ 280 SLC wird nicht angeboten. Die V8-Motoren, die prinzipiell bereits von den Limousinen und den SLC-Modellen bekannt sind, hat man im Rahmen des „Mercedes-Benz Energiekonzepts“ zur Verbrauchs- und Schadstoffreduzierung gründlich überarbeitet. Weiterlesen »

    Themen: CL, Historie | Kein Kommentar »

    SL 63 AMG von INDEN-Design: Der Black Saphir

    Von Markus Jordan | 28.Juli 2010

    Der SL 63 AMG ist in puncto Sportlichkeit in seiner Klasse kaum zu überbieten – INDEN-Design versucht nun, das ganze noch mit den Black Saphir-Umbaukit zu toppen.

    Egal wie man sich jetzt den Umbau ansieht, mit dem INDEN-Design Black Saphir-Umbaukit gibt es in Optik und Performance eine großzügige Portion an Fahrspaß dazu. Dieses Fahrzeug ist ein außergewöhnliches Konzept – schon auf den ersten Blick überzeugt der Black Saphir von INDEN mit einem Design, das futuristische und sportliche Elemente verbindet und so zu einem unverwechselbaren Gesamtbild führt.

    Die Fertigungsqualität der Karosserie-Komponenten und deren Passgenauigkeit sind hier einzigartig. Zur Karosserie-Ausstattung gehört eine Frontspoilerstoßstange, die perfekt an der Karosserie entlang gleitet und die breite Optik noch einmal unterstütz. Damit noch nicht genug: es gibt Kotflügel mit Lüftungsöffnungen, eine komplette Motorhaube mit Lufteinlässen, Seitenschwellern, eine Heckschürze mit Diffusor, ein Heckspoiler sowie hintere Verbreiterungen zu begutachten.

    Der Karosseriekit hat einen Wert von 19.900 Euro – für zusätzliche 3.500 Euro gibt es eine Motorhaube, für 800 Euro den Heckdiffusor in Carbon und für 999 Euro ein Front Flap aus PE dazu. Die Montage der Karosserieteile und der diversen Anpassungsarbeiten wird mit 8.000 Euro und die Lackierung inkl. Spachtelarbeiten mit 7.500 Euro gesondert berechnet. Somit beweist INDEN-Design erneut die Erfahrung im Karosserie-Bereich und setzt das Know-How erfolgreich ein.

    Nun geht der SL in eine neue Runde, denn nachdem das Fahrzeug äußerlich überarbeitet wurde, debütiert ebenso der geschärfte Radsatz.

    Einen weiteren wichtigen Beitrag zur exklusiven Optik und Performance leisten die mehrteiligen Black Saphir-Leichtmetallfelgen (13.200 Euro inkl. Sportreifen) in 20 Zoll. Diese wurden in der Größe 11×20 Zoll und 13×20 Zoll mit 275/30 R20 und 325/25 R20 Hochleistungspneus von Dunlop montiert.

    Damit der Fahrer das gebotene Potenzial auch nutzen kann, ermöglicht eine modifizierte Steuerung (1.550 Euro inkl. Einbau) des ABC Fahrwerks eine Absenkung der Karosserie. Ab 70km/h wird das Fahrwerk um 20mm angehoben zur Verbesserung des Komfort und der Achsgeometrie Werte.

    Vervollständigt wird das Gesamtpaket mit einer Rückfahrkamera (900 Euro), Tagfahrleuchten (420 Euro) und passende Black Saphir Edelstahlauspuffblenden (1.200 Euro).

    Auf Wunsch kann eine Leistungssteigerung auf 560 PS und 670Nm bei INDEN-Design durchgeführt werden.
    Als weiteres Extra kümmert sich INDEN-Design auch um die Verschönerung des Innenraums. Für ein adäquates Wohlfühlambiente im Innenraum sorgt eine individuelle Lederausstattung, exklusive Accessoires fürs Cockpit und auf Wunsch auch ein Multimedia-System.

    Quelle: Inden Design

    Themen: SL, Tuning | Kein Kommentar »

    Daimler schafft im Mercedes-Benz Werk Rastatt rund 400 zusätzliche unbefristete Arbeitsplätze

    Von Philipp Deppe | 28.Juli 2010

    Daimler schafft im Mercedes-Benz Werk Rastatt rund 400 zusätzliche Arbeitsplätze. Vor allem die Ausrichtung auf die Nachfolgegeneration und die hohe Nachfrage nach A- und B-Klasse erfordern eine höhere Personalkapazität. Werkleitung und Betriebsrat haben eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, nach der ab sofort bis Jahresbeginn 2011 die Stammbelegschaft des Werks um rund 400 Mitarbeiter erhöht wird.

    Die rund 400 zusätzlichen und unbefristeten Arbeitsplätze setzen sich zusammen aus der Übernahme von Zeitarbeitskräften vom Werk Rastatt sowie von bisher befristeten Mitarbeitern vom Werk Ludwigsfelde und der freiwilligen Versetzung von Mitarbeitern aus anderen Werken.

    Werkleiter Peter Wesp: “Wir freuen uns, dass wir an unserem Standort die Zahl der Mitarbeiter erhöhen können. Mit der Vereinbarung bieten wir bisher befristeten Mitarbeitern und Zeitarbeitskräften eine langfristige berufliche Perspektive. Die Vereinbarung ist ein klares Bekenntnis zum Standort Rastatt.“

    Mit den zusätzlichen Mitarbeitern werden im zweiten Halbjahr 2010 mehr Fahrzeuge pro Schicht produziert. Außerdem wird im ersten Halbjahr 2011 auf einen Dreischicht-Betrieb mit einer Sechs-Tage-Produktion umgestellt. Die Mitarbeiter behalten ihre individuelle Fünf-Tage-Woche.

    Zudem wurde vereinbart, alle Jungfacharbeiter aus den Einstelljahrgängen 2006 und 2007 in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen.

    Quelle: Daimler AG

    Themen: A-Klasse, B-Klasse, Konzern, Produktion | Kein Kommentar »

    Mercedes-Benz CL65 AMG WideBody-Kit von Expression Motorsport

    Von Markus Jordan | 28.Juli 2010

    Der belgische Tuner Expression Motorsport hat nun erste Bilder seines Wide-Body-Kits für den Mercedes-Benz CL65 AMG (Vor-Mopf) vorgestellt.

    Das Kit beinhaltet neue Frontstoßstangen mit integrierten LED-Tagfahrlichtern und Halogen-Nebelscheinwerfern, aggressive Seitenspoiler/Schweller und Heckstoßstange, Carbon-Diffusor, Sportauspuff. Unter der Haube tut sich nichts, der Bi-Turbo 6.0 Liter 12-Zylinder mit 250 km/h VMax bleibt im Serienzustand.

    Bilder: Anbieter

    Themen: CL, Tuning | Kein Kommentar »

    Die Baureihe C 107 (1971 bis 1981) – Technische Basis ist die SL-Baureihe R 107

    Von Philipp Deppe | 28.Juli 2010

    Als der neue Tourensportwagen der Baureihe R 107 im April 1971 vorgestellt wird, steht die Frage des neuen großen Coupés bei Mercedes-Benz nach wie vor im Raum. Diskutiert wird vor allem, ob auf Basis der Baureihe R 107 und somit bald zusätzlich ein viersitziges Sportcoupé entstehen soll, oder ob man damit noch wartet, um es auf der kommenden S-Klasse (Baureihe 116) aufzubauen.

    Dann jedoch würde ein Serienmodell erst wesentlich später kommen, nämlich Mitte der 1970er Jahre. Karl Wilfert, seinerzeit Leiter der Karosserie-Konstruktion in Sindelfingen, entwickelt – ziemlich eigenmächtig – ein Coupé auf R 107-Basis, das er eines Tages dem Vorstand als „Rohling“ präsentiert. Zunächst abgelehnt, schafft es Wilfert mit der ihm eigenen Beharrlichkeit, seine Idee vom Sportcoupé durchzusetzen.

    So folgt dem neuen SL-Roadster schon ein halbes Jahr nach dessen Premiere im Oktober 1971 ein bequemes viersitziges Sportcoupé, der Typ 350 SLC, dessen eigenwillige Linie im Laufe der Jahre ebenfalls Freunde in aller Welt findet. Die Baureihe trägt die interne Bezeichnung C 107.

    Die offenen Fahrzeuge der SL-Reihe als Fundament
    Technische Basis ist die SL-Baureihe R 107. Dieser Tourensportwagen ist ein starkes, selbstbewusstes und repräsentatives offenes Fahrzeug, dem seine Väter ein nicht minder gelungenes, abnehmbares Coupédach mit auf den Weg geben. Neben Eleganz und Qualität strahlt die Karosserie auch Sicherheit aus, denn das Crashverhalten des Zweisitzers ist seiner Zeit weit voraus.

    Die Entscheidung zur Serienfertigung der Baureihe R 107 (das neue Kürzel „R“ steht für Roadster statt wie bisher „W“ für Wagen) fällt der Vorstand nach heftigen Debatten am 18. Juni 1968. Strittig ist gewesen, ob es statt der Variante mit Stoffdach nicht eine Targa-Ausführung geben soll, also mit einem herausnehmbaren Dachteil, denn aus den USA kommen wegen erhöhter Sicherheitsstandards alarmierende Nachrichten bezüglich der Zulassung offener Autos. Der damalige Entwicklungschef Hans Scherenberg setzt den offenen Zweisitzer mit Stoffdach und zusätzlichem abnehmbarem Hardtop durch. Weiterlesen »

    Themen: CL, Historie | Kein Kommentar »

    Erstmals Doppelkupplungs-Getriebe im Lkw

    Von Philipp Deppe | 28.Juli 2010

    Fuso hat jetzt mit dem ersten Doppelkupplungs-Getriebe für Lkw eine Weltneuheit vorgestellt. Das neue Getriebe fährt sich wie ein automatisches Getriebe, erreicht jedoch im Gegensatz zu einem vollautomatischen Wandlergetriebe geringere Kraftstoffverbräuche und damit geringere Abgasemissionen.

    Das Doppelkupplungs-Getriebe ist ein automatisiertes Getriebe. Wie beim vollautomatischen Getriebe gibt es ein Gas- und ein Bremspedal sowie einen Wählhebel. Über den Wählhebel kann die automatische oder die manuelle Gangwahl eingestellt werden.

    Das „Duonic“-Getriebe M038S6 verfügt über sechs Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang. Die P-Funktion sorgt für sicheres Parken, indem sie eventuelles Wegrollen verhindert. „Duonic“ verfügt über eine verschleißfreie Nasskupplung, was die Unterhaltskosten senkt, da der Austausch verschlissener Kupplungsscheiben entfällt. Weiter wurde eine Kriechfunktion hinzugefügt, wie sie bei Automatikgetrieben mit Drehmomentwandler üblich ist. So kann die Geschwindigkeit des Fahrzeugs bei Langsamfahrt – wie dem Rangieren oder bei „Stop and Go“ – einfach kontrolliert werden und auch das Anfahren am Berg wird erleichtert.

    Quelle: Daimler AG

    Themen: LKW | Kein Kommentar »

    Der SLS AMG GT3 – Showcar im Laureus-Design

    Von Markus Jordan | 27.Juli 2010

    Der SLS AMG GT3 ist schon ein besonderes Auto, – Besucher des Formel 1 GP in Hockenheim konnten das Showcar nun im Laureus-Design bewundern.

    Entwickelt nach dem GT3-Reglement des Automobil-Weltverbandes FIA (Fédération Internationale de l’Automobile), ist der SLS AMG GT3 als Kundensportfahrzeug für Sprint- und Langstreckenrennen konzi­piert. Für den Einsatz am Hockenheimring am vergangenen Wochenende wurde das Showcar nun, das sonst weiß ist, im Laureus-Design beklebt und den Fans vorgeführt.

    Alle Details zum Fahrzeug selbst hatten wir bereits hier veröffentlicht.

    Bilder: Mercedes-AMG GmbH

    Themen: Motorsport, SLS | Kein Kommentar »

    MB Passion beim smart Marken-Workshop in Essen

    Von Philipp Deppe | 27.Juli 2010

    Nach der mehr als erfolgreichen Premiere des Mercedes-Benz Marken-Workshop im April diesen Jahres – wir berichteten hier – sollte es nun nochmals so eine Veranstaltung für die Marke smart geben.

    Wie damals beim Workshop in Stuttgart wurden auch jetzt wieder rund 20 unterschiedlichste Personen aus dem Social Media Bereich eingeladen. Einige von ihnen – so wie wir von MB Passion – waren auch damals schon beim ersten Marken-Workshop mit dabei. Ziel so eines Workshops ist natürlich zu allererst die Marke smart näher und genauer kennenzulernen, aber er dient auch dazu die Kommunikation zwischen dem “neuen” Medium Blog und der Presseabteilung zu verbessern und zu vertiefen.

    Den Beginn des Workshops machte dann verständlicherweise auch erstmal ein Vortrag über die Historie der Marke smart von der ersten Idee eines superkompakten Automobils mit zweieinhalb Meter Länge im Jahre 1972 bis zum heutigen Tag im Jahre 2010 mit der smart Generation 2.0. Übrigens: Die Abkürzung “smart”, steht für Swatch Mercedes art.

    Der Durchbruch hin zum superkompakten Automobil erfolgte 1989, als Nicolas G. Hayek, der Erfinder der Swatch Uhr, bekannt gab, dass er ein kleines Stadtauto auf den Markt bringen wolle. Hayek machte sich auf die Suche nach einem erfahrenen Partner. Fündig wurde er bei der damaligen Daimler-Benz AG. Nach dem Start der Entwicklung 1994 feierte das smart city coupé (später in smart fortwo umbenannt) 1997 seine Weltpremiere auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt (IAA). Die Produktion begann im Juli 1998 im neugebauten Werk im französischen Hambach – das Auto soll die Metropolen in Europa erobern.

    Im Anschluß hieß es smart hautnah zu erleben. Für die Teilnehmer standen die unterschiedlichsten Modelle vom Coupé, über das Cabrio bis hin zum Brabus smart bereit. Mit dabei, natürlich auch das neuste aus dem Hause, der smart electric drive. Los gings von der Zeche Zollverein auf eine kleinere Rundstrecke durch das Ruhrgebiet, samt Zwischenstopp bei Brabus. Jeder konnte dort eindrucksvoll einen Blick hinter die Kulissen werfen und sehen, wie aus einem gewöhnlichen smart ein smart Brabus tailor made wird. Bereits zu Beginn des Workshops, beim beantworten von diversen Fragen, hatte Brabus-Chef Bodo Buschmann seine Leidenschaft für den smart gezeigt. Diese Leidenschaft erkennt man auch in jedem von Hand umgebauten smart tailor made wieder. Weiterlesen »

    Themen: Events, Konzern, Smart | 2 Kommentare »

    Daimler strebt für 2010 ein Konzern-EBIT von 6 Mrd. € an

    Von Philipp Deppe | 27.Juli 2010

    Die sich weltweit erholenden Automobilmärkte, das starke Wachstum in wichtigen Pkw- und Nutzfahrzeugmärkten, das attraktive Produktportfolio und die realisierten Effizienzsteigerungen haben sich für die Daimler AG im zweiten Quartal 2010 außerordentlich positiv ausgewirkt. Das Konzern-EBIT belief sich, wie bereits am 16. Juli veröffentlicht, auf 2.104 (i. V. -1.005) Mio. €.

    „Unsere Strategie zahlt sich aus: Wir haben in allen Geschäftsfeldern beim Absatz und beim Umsatz eine sehr dynamische Entwicklung. Nach einem bereits guten ersten Quartal konnten wir nun im zweiten Quartal ein exzellentes Ergebnis erwirtschaften“, sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. Insbesondere Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks konnten ihr operatives Ergebnis deutlich verbessern.

    Für den Jahresverlauf bleibt Zetsche zuversichtlich: „Wir rechnen für das Jahr 2010 mit einem deutlichen Umsatzanstieg und streben ein EBIT aus dem laufenden Geschäft von 6 Mrd. € an.“

    Die positive EBIT-Entwicklung im zweiten Quartal führte zu einer signifikanten Verbesserung des Konzernergebnisses auf 1.312 (i. V. -1.062) Mio. €. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,18 (i. V. -0,99) €.

    Konzernabsatz im zweiten Quartal um 27% gestiegen
    Im zweiten Quartal 2010 hat Daimler weltweit 496.500 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 27% übertroffen.

    Der Konzern-Umsatz ist signifikant von 19,6 Mrd. € im Vorjahr auf 25,1 Mrd. € (+28%) gestiegen. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 21%.

    Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts war positiv und erhöhte sich deutlich um 1,1 Mrd. € auf 2,5 Mrd. €.
    Zum Ende des zweiten Quartals 2010 waren bei Daimler weltweit 257.658 (i. V. 257.427) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 163.507 (i. V. 162.818) in Deutschland tätig.Aufgrund der aktuellen Auftragslage und der sich weltweit erholenden Märkte wurde die Kurzarbeit – bis auf einen geringen Umfang – zum 30. Juni 2010 beendet.

    Die Geschäftsfelder im Einzelnen
    Mercedes-Benz Cars hat den Absatz im zweiten Quartal um 19% auf 342.500 Fahrzeuge gesteigert. Für die Marke Mercedes-Benz bedeutet dies das stärkste zweite Quartal aller Zeiten; der Absatz erhöhte sich um 24% auf 314.400 Fahrzeuge. Lebenszyklus bedingt wurden vom smart fortwo 27.100 (i. V. 33.500) Modelle ausgeliefert. Der Umsatz von Mercedes-Benz Cars nahm um 33% auf 14,0 Mrd. € zu. Das EBIT stieg um 1,7 Mrd. € auf 1.376 Mio. €. Die Umsatzrendite betrug 9,8% (i. V. -3,2%).

    Die sehr positive Ergebnisentwicklung resultierte vor allem aus den gestiegenen Fahrzeugauslieferungen, insbesondere in China, sowie aus einem verbesserten Produkt-Mix. Darüber hinaus trugen eine bessere Preisdurchsetzung, Effizienzsteigerungen und leicht positive Wechselkurseffekte zu dieser deutlichen Ergebnisverbesserung bei. Weiterlesen »

    Themen: Konzern | Kein Kommentar »

    Ausbildungsabschluss bei Mercedes-Benz in Rastatt: 41 Auszubildende feiern bestandene Facharbeiterprüfung

    Von Philipp Deppe | 27.Juli 2010

    41 Auszubildende des Mercedes-Benz-Werks Rastatt haben in diesen Tagen ihre Ausbildung abgeschlossen. Bei einer Feierstunde im Werk nahmen sie ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Ausbildungsleiterin Manuela Rascher:

    „Die jungen Menschen können auf ihre Leistung stolz sein. Sie haben über mehrere Jahre Disziplin und Zielstrebigkeit an den Tag gelegt. Dabei haben sie nicht nur fachliche Kenntnisse erworben, sondern vielmehr auch die Fähigkeit zum ständigen Lernen. Dies in Eigeninitiative immer fortzuführen, darauf zielt unsere Ausbildung ab. Denn das ist heute der Schlüssel für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit.“

    Ein schönes Beispiel für Eigeninitiative zeigten die Mechatroniker Sebastian Deck und Lukas Stürmlinger. Sie wendeten die frisch erworbenen Kenntnisse über Roboterprogrammierung sogleich spielerisch an und schrieben ein „Flaschenöffnungsprogramm“ für einen Industrieroboter. Unter dem Motto „aus Classic mach Medium“ ließen sie den Roboter eine Mineralwasserflasche öffnen und Wasser in ein Glas einschenken. Anschließend sorgten sie per millimetergenauer Programmierung dafür, dass der stählerne Kollege das Glas durch die Luft wirbelt, ohne auch nur einen Tropfen zu verschütten. Das Resultat dieses unterhaltsamen Schauspiels: Das Wasser verliert an Kohlensäure, und wenn der Roboter das Glas abstellt, perlt das zuvor stark sprudelnde Classic-Wasser nur noch leicht.

    Großen Einsatz während der Ausbildung zeigten mehrere Azubis, die wegen guter Leistung belobigt wurden: Eine Auszeichnung bekam Maximilian Skerra, Elektroniker für Automatisierungstechnik. Belobigt wurde sein Ausbildungskollege Patrick Maier. Und auch bei den Industriemechanikern gab es Belobigungen, und zwar für Marc Fitterer und Cedric König. Weiterlesen »

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    27. Juli 1960: Grünes Licht für das Werk Wörth – Heute Herz der Lkw-Produktion von Mercedes-Benz

    Von Philipp Deppe | 27.Juli 2010

    Der Kauf des Geländes ist wenig spektakulär und dem Geschäftsbericht zum Jahr 1960 nur eine Randnotiz wert: „Im Raum Wörth bei Karlsruhe wurde in günstiger Lage zu den süddeutschen Stammwerken ein Industriegelände angekauft, auf dem in naher Zukunft mit dem Bau einer Fabrikationsstätte für Aggregate begonnen werden soll.“ Das ist schon fast alles, was seinerzeit zum Werk Wörth erwähnt wird, das heute schon längst zu Europas größtem Lkw-Werk avanciert ist.

    Am 27. Juli 1960 hatte der Aufsichtsrat den Ankauf des 1,5 Millionen Quadratkilometer großen Geländes genehmigt, von dem dann erst im Geschäftsbericht zum Jahr 1962 wieder die Rede ist: „In einer neuen Betriebsstätte in Wörth am Rhein werden nach der Fertigstellung Ende 1963 die Fahrerhäuser für sämtliche Lkw-Typen des Mannheimer und Gaggenauer Programms hergestellt“, heißt es lapidar. Und es dauert dann noch mal ein Jahr, bis der Geschäftsbericht zum Jahr 1963 erahnen lässt, welche Dimensionen das neue Werk annehmen wird: „Wir verfügen in Wörth a. Rh. über ausreichende Geländereserven, um für die künftige Erhöhung unserer Nutzfahrzeugproduktion erforderliche Anlagen zur Erweiterung und Verbesserung der betrieblichen Struktur schaffen zu können.“

    Gemeint ist damit eine Umstrukturierung der bis dahin auf Mannheim und Gaggenau verteilten Lkw-Produktion nach dem Vorbild der Pkw-Produktion (Aufgabenteilung zwischen Sindelfingen und Untertürkheim), die aus zentraler Montage in Wörth besteht und die Werke in Mannheim und Gaggenau auf die Zulieferung von Aggregaten festlegt (Motoren aus Mannheim, Achsen und Getriebe aus Gaggenau). Weiterlesen »

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