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  • Mercedes-Benz Passion Blog

    Im S 500 PLUG-IN Hybrid von Kopenhagen unterwegs nach Schweden – unser erster Fahrtest

    von Markus Jordan | 31.Oktober 2014

    Mercedes-Benz bringt seine neue PLUG-IN Hybrid-Technologie nun zuerst in die S-Klasse, bevor weitere Varianten mit gleicher Technologie folgen werden. Wir fuhren jetzt das neueste Produkt – den S 500 PLUG-IN Hybrid – zwischen Kopenhagen Richtung Malmö nach Schweden. Das Fahrzeug ist eine intelligente Weiterentwicklung des S 400 Hybrid und ausschließlich in der Langversion erhältlich.

    S500 PLUG-IN Hybrid mit 442 PS Systemleistung
    S500 PLUG-IN Hybrid, da sollte eins natürlich sofort klar sein: satter V8 Sound verpackt in einer S-Klasse mit neuen Hybridmodul, welches man extern aufladen kann. Sollte, doch einen 8-Zylinder sucht man hier vergeblich, einen solchen wird im PLUG-IN Hybriden nämlich gar nicht verbaut. Als Motorisierung dient auf der einen Seite lediglich ein V6 mit 3 Liter Hubraum sowie 333 PS (M276 E30DEH LA G), welches parallel mittels Elektromodul unterstützt wird. Die Systemleistung liegt somit bei 442 PS und 650 Nm maximalen Drehmoment, die V-Max weiterhin bei 250 km/h.  Den Sprint von 0 auf 100 km/h läuft der PLUG-IN Hybrid in 5.2 Sekunden, der Verbrauch wird mit 2.8 Liter pro 100 Kilometer angegeben (reiner Laborwert), dabei gerade 65 g CO2 pro Kilometer.

    Nur als Langversion – V222 – erhältlich
    Warum die neue Variante noch S 500 genannt wird, ist für den Hersteller aus Stuttgart klar: das Modell bietet nahezu Fahrleistungen eines 8 Zylinders. Im Gegensatz zum S 500 mit dessen 455 PS beschleunigt der PLUG-IN Hybrid statt 4.8 zwar “nur” in 5.2 Sekunden, – doch auch dieser kleinen Unterschied ist zu unwesentlich. Preislich liegen beide Modelle im Grundpreis gleichauf: bei exakt 108.944,50 Euro. Optischer Unterschied beider Modelle ist lediglich die Ladeklappe am hinteren Stoßfänger, zumindest solange man nicht unter die Haube schauen kann.

    14 kW/h für 100 km Reichweite
    Der PLUG IN Hybrid in der S-Klasse hat für uns jedoch die besseren Marktchancen aller Hybride, auch wenn der Spritverbrauch nach NEFZ von 2.8 Liter auf 100 Kilometer nur mittels voller Akkuladung (8.7 kW/h Energieinhalt, hochgerechnet theoretisch 14 kW/h auf 100 km) überhaupt machbar ist. Der Akku ist im übrigen nicht nur mittels Ladedose (rechts im hinteren Stoßfänger) aufladbar, sondern alternativ auch mit direkter Rekuperation im Fahrbetrieb. Speziell ist auch das ganze Navigationssystem der S-Klasse abgestimmt und soll zusammen mit dem neuen Fahrpedal nur einem dienen: Kraftstoff sparen!

    S500 PLUG-IN HYBRID, Kopenhagen 2014

    Mittels Taster in der Mittelkonsole der S-Klasse kann man im E+ Modus mit eingeschalteter Navigation dafür sorgen, das das Fahrzeug anhand der Navigationsdaten sowie der Radarabtastung nach vorne den besten Einsatz von Verbrennermotor oder Elektroantrieb wählt. Manuell kann das Fahrzeug aber auch während der Fahrt geladen werden (bei 120 km/h unbemerkt in rund 1 Stunde), oder man ist nur elektronisch unterwegs – dann bis zu 33 km ohne Emissionen.

    S500 PLUG-IN HYBRID, Kopenhagen 2014

    4 Betriebsmodi: E-MODUS, HYBRID, E-SAVE, CHARGE
    Das Fahrzeug kann dabei in 4 Betriebsmodi gefahren werden: HYBRID – mit kombinierten Betrieb von Elektro- und Verbrennungsmotor, E-MODUS als reiner Elektrobetrieb, aber auch mittels E-SAVE: die Batterie wird vorgehalten, um später rein elektrisch fahren zu können. Zusätzlich dient CHARGE für ein Aufladen der Batterie im Fahrbetrieb.

    S500 PLUG-IN HYBRID, Kopenhagen 2014

    Segelmodus koppelt Antriebsstrang ab
    Zum Sparpaket des S500 PLUG-IN Hybrid gehört auch ein Segel-Modus, in dem der Antriebsstrang abgekoppelt wird. Ein Druckpunkt im Fahrpedal verdeutlicht dem Fahrer, wann sich der Verbrennungsmotor einschaltet. Parallel kann das Fahrpedal per Doppelimpuls dem Fahrer signalisieren, wann er zum Segeln und Rekuperieren den Fuß vom Pedal nehmen sollte.

    Per Handy kann der Fahrer den S 500 PLUG-IN Hybrid zusätzlich vorkonditionieren, wobei im Winter sogar die Türtafeln, das Lenkrad und der Sitz erwärmt werden können. Im Sommer wird das Fahrzeug mittels Klimaanlage und Sitzbelüftung vorab heruntergekühlt.

    S500 PLUG-IN HYBRID, Kopenhagen 2014

    Unser Fahrtest von Kopenhagen nach Schweden
    Bei unserer Testfahrt bewegten wir das Fahrzeug vom Flughafen in Kopenhagen in die Innenstadt von Kopenhagen, dabei die meiste Strecke über die Autobahn – jedoch hier rein elektrisch mittels E-Motor. Eines wurde schnell klar: die maximale Reichweite von 33 km ist wohl nur sehr schwer erreichbar, der Ladezustand der Batterie im Kofferraum – der im S 500 PLUG-IN Hybriden auf nur noch 395 Liter Kofferraumvolumen reduziert worden ist – nahm hier einfach bei zügiger Fahrt zu sehr schnell ab. Weiterlesen »

    Themen: Fahrtest, S-Klasse | Kein Kommentar »

    Formel 1 Großer Preis der USA 2014 – Vorschau

    von Philipp Deppe | 31.Oktober 2014

    Der 17. WM-Lauf der Formel 1-Saison 2014 findet im Rahmen des US Grand Prix auf dem Circuit of the Americas in Austin statt. Die Strecke in Austin besitzt ein interessantes Layout, das von einigen der berühmtesten Stellen bekannter Rennstrecken aus aller Welt inspiriert wurde.

    Die Runde beginnt mit einer schnellen Passage durch die „S“-Kurven (Kurven zwei bis sechs). Hier sind viel Abtrieb, eine gute Balance und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten gefragt. Vor der überhöhten ersten Kurve liegt eine Bergauf-Bremszone. Auch hier ist eine gute Fahrzeugbalance gefragt. In den lang gezogenen Rechtskurven 16 bis 18 ist es schwierig, die Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten. Ebenso knifflig ist es, diesen Kurvenkomplex Runde für Runde richtig hinzubekommen. Die Gegengerade ist eine der längsten des Jahres. Hier bietet sich aufgrund einer DRS-Zone sowie der folgenden, langsamen Haarnadel eine der besten Überholmöglichkeiten des Kurses. Die Start-/Zielgerade ist zwar nicht so lang, bietet dank DRS aber ebenfalls eine gute Überholgelegenheit vor Kurve eins. Diese lässt zudem am Kurven-Eingang sowie am Ausgang verschiedene Linien zu. Der Streckenverlauf an sich ist für keinen bestimmten Aspekt des Fahrzeugs besonders anspruchsvoll. Er bietet eine gute Mischung mit ein paar einzigartigen Charakteristiken. Es gibt zwar eine lange Gerade, aber man kann viel mehr Zeit in den Kurven gutmachen. Somit ist der Abtrieb viel wichtiger. Die Belastung der Bremsen und Reifen liegt im mittleren Bereich.

    Der Circuit of the Americas steht erst seit 2012 im Formel 1-Rennkalender. Wie so häufig bei neuen Strecken war die Streckenveränderung auch hier zwischen den ersten beiden Jahren enorm. Bei den ersten zwei Rennen in Austin gab es große Unterschiede bei der Performance der Autos und der Reifen. In der Saison 2013 setzte fast das gesamte Feld auf eine Ein-Stopp-Strategie. In diesem Jahr hat sich Pirelli jedoch für eine weichere Reifenauswahl entschieden. Es kommen die mittlere und die weiche Mischung zum Einsatz. Vor einem Jahr waren es in Austin noch die harte und die mittlere Reifenmischung.

    Nico Rosberg: “Was war das für eine Woche nach dem Rennen in Russland. Wir kamen mit dem allerersten Konstrukteurs-Titel für Mercedes-Benz im Gepäck nach Brackley und Brixworth zurück. Dort haben wir mit all den Menschen gefeiert, die ich fast fünf Jahre lang mit Volldampf auf dieses Ziel habe hinarbeiten sehen. Es war absolut fantastisch. Ich bin wirklich sehr stolz, gemeinsam mit diesen großartigen Menschen Teil dieses Teams zu sein. Es ist klasse, nun zu erleben, wie sie solch eine Belohnung für ihren Einsatz erhalten. Jetzt wollen wir die Saison mit drei großartigen Rennen abschließen. Die Fahrer-Weltmeisterschaft ist weiterhin offen. Ich werde im WM-Kampf bis zur Zielflagge in Abu Dhabi nicht aufgeben. Hoffentlich können wir die Fans mit unserem Duell bis zum Ende unterhalten. Die nächste Runde findet in Austin statt – in einer wirklich coolen Stadt und auf einer großartigen Rennstrecke. Ich hatte dort bislang nicht unbedingt meine besten Rennen. Aber ich bin fest entschlossen, das in diesem Jahr zu ändern.” Weiterlesen »

    Themen: F1, Motorsport | Kein Kommentar »

    car2go schließt Standort Ulm zum 31.12.2014

    von Markus Jordan | 30.Oktober 2014

    car2go schließt nun, wie jetzt bereits vorab bekannt wurde, zum 31. Dezember 2014 seinen Gründungsstandort Ulm und stellt damit die Aktivitäten zum Jahresende vor Ort ein. Entgegen anderer Standorte waren die Aktivitäten der Nutzer vor Ort zuletzt unterdurchschnittlich.

    car2go Ulm schließt zum 31.Dezember 2014
    Die Daimler AG verabschiedet sich zum Jahresende mit dem car2go-Angebot vom Standort Ulm, dessen einzigen Pilot-Stadt und Gründungsstandort. Der Anbieter car2go stelle die Aktivitäten zum 31.12.2014 ein. Nach Unternehmensangaben gibt es aus heutiger Sicht keine Perspektive, das System in Ulm nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich zu machen. Die Entscheidung selbst ist erst in den letzten Tagen – kurzfristig – gefallen.

    Nutzerquote in Ulm zuletzt bei rund 30 Prozent
    Am Standort Ulm war die Nutzerquote unter den registrierten Kunden von car2go zu niedrig, der Anteil derjenigen, die die smart fortwo-Fahrzeuge des Dienstes effektiv nutzen, war in Ulm weit unterdurchschnittlich bei rund 30 Prozent, wo andere Städte einen Wert von meist 80 Prozent vorlegen konnten. Die Fahrzeuge werden bereits kurz vor den Weihnachtstagen aus der Flotte vor Ort genommen.

    Bild: Daimler AG

    Themen: car2go | Kein Kommentar »

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